Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!
Am 19. April 2008 durfte ich mit Borussia Dortmund zum ersten Mal im DFB-Pokalfinale von Berlin antreten. Dieses Spiel war das beste, was ich bisher als Fußballer erlebt habe. Trotz der Niederlage war das eine wahnsinnig emotionale Erfahrung: Auf der einen Seite waren wir natürlich sehr enttäuscht, nicht gewonnen zu haben, aber wie wir von unseren sensationellen Fans im Stadion unterstützt wurden und der großartige Zuspruch von allen Seiten sind mir unvergesslich. Das will ich unbedingt noch mal erleben - aber dann will ich auch mit dem Pokal vom Patz gehen!
 
Derby
Ich kann mich wirklich nicht beschweren, denn ich habe mit Dortmund bereits drei Derbys der Superlative miterleben dürfen, die mir heute noch besonders in Erinnerung sind: Der 2:1-Sieg in Gelsenkirchen am 14. Mai 2005, der 2:0-Sieg zu Hause am vorletzten Spieltag der Saison 2007/2008 und das verrückte 3:3 nach einem 0:3-Rückstand im September 2008. Diese Derbys mit ihrer einzigartigen Spannung und Atmosphäre waren, sind und bleiben hoffentlich immer Spiele mit einem ganz besonderen Reiz und ein Höhepunkt in der Saison.
 
Popliteratur
Wenn man soviel unterwegs ist wie wir, ist Lesen ein beliebtes Hobby. Ich habe gern ein gutes Buch in der Tasche und auch Vertreter der sogenannten "Popliteratur" habe ich schon gelesen. In diesem Fall waren es Werke vonTommy Jaud und Sven Regener - und ich habe wirklich sehr viel gelacht. Empfehlenswert! 
 
Schnelle Autos
Groß, schnell, schön - was man bei Autohändlern derzeit so sehen kann, kann schon verlockend sein. Aber gerade bei den aktuellen Spritpreisen sollte man so manche PS-Schleuder wohl lieber beim Händler lassen.
 
Frauen-Fußball
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ehrlich gesagt nicht wirklich immer informiert bin, was bei den Mädels gerade so los ist. Aber wenn große Ereignisse anstehen, nutze ich die Gelegenheit schon, um die Spiele zu schauen. Zuletzt habe ich die EM natürlich geschaut und mich sehr gefreut, dass unsere deutschen Damen den Titel geholt haben. Damit sind sie den Männern in der jüngsten Geschichte einen Schritt voraus - und das verdient allen sportlichen Respekt und Anerkennung.